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St. Augustine

LoneRider

Göteborg einmal anders.....

Ich war schon so oft in Göteborg,

aber immer nur als Start- und Zielpunkt meiner Schweden Touren und somit habe ich die Stadt nie richtig kennen gelernt. Das sollte sich nun ändern und ich hatte das „Winter-Special“ von Stena Line gebucht: einen Minitrip mit zwei Übernachtungen an Bord und einen Tag Aufenthalt vor Ort.


Am Freitag ging es dann los, hoch nach Kiel, das Auto im Parkhaus abgestellt und erstmals zu Fuss rüber zum Fährterminal.

Der Check-In war schnell erledigt und über die Gangway ging es auf die Stena Germanica. Ein kurzer Blick auf den Decksplan reichte, denn auf beiden Schiffen, welche auf dieser Strecke eingesetzt werden, kenne ich mich ja bereits aus.

Demnach kurz in meine Kabine, Tasche abstellen und die Ausfahrt durch die Förde bei strahlendem Sonnenscheint an Deck genossen.

Vorab hatte ich ein Abendessen gebucht und nach einem Einkauf im Bordshop ging es dann direkt ins Buffet Restaurant. Dort wurde ein reichhaltiges Buffet geboten und natürlich habe ich mal wieder „Köttbullar an Kartoffelpü“ mit schwedischem Bier genossen. Danach noch kurz an die Bar, bei LiveMusik

ein „Gute Nacht Bier“ und später dann in die Kabine zurück gezogen.

Location: STENA LINE Minitrip Kiel-Göteborg

STENA LINE

MINITRIP GÖTEBORG

12.03.2017

Die See war ruhig und die Nacht entspannt, somit war ich früh auf den Beinen. Noch waren wir vor Göteborg und im dichten Nebel war nichts von den Schären zu erkennen. Da heute ja Stadterkundung anstand, also erstmal am Frühstücksbuffet gestärkt. Mittlerweile war der Nebel verzogen und so konnte ich an Deck das Einlaufen im Hafen verfolgen. Ein bekannter, aber immer wieder schöner Anblick.

Ich wollte ja die Stadt erkunden und so hatte ich die von Stena angebotene Stadtrundfahrt gebucht. Habe ich meinen Kunden schon früher immer empfohlen, den dabei sieht man schonmal die Highlights und kann das was einen interessiert dann anschliessend auf eigene Faust erkunden. Der Bus startete direkt vor dem Anleger und nach einem Schwenk über die Brücke, unter welcher wir zuvor eingelaufen sind, ging es zu einem schönen Aussichtpunkt. Von dort hatte man einen weiten Blick über die Stadt und den Hafen. Weiter ging die Tour durch die Innenstadt, entlang der grossen Stadien, über die Avenue und zur Fischhalle. Die Tour endete dann am Nordstan und wir bekamen noch den Tipp, die Rückfahrt zum STENA Terminel mit der Hafenfähre zu unternehmen.

Von hier aus ging es dann zu Fuss weiter. Ein Bummel durch das Nordstand Shopping Center (kostenfreies WC) führte mich zum Gustav Adolf Torg,

wo es erstmal Zeit wurde einen Kaffee zu geniessen. Dies war aber gar nicht so einfach, denn bei dem Wetterchen war ganz Göteborg auf den Beinen und wollte die ersten Sonnenstrahlen erhaschen. Gestärkt vom Kaffee machte ich mich auf den Weg durch die Innenstadt und bummelte über die Fussgängerzone mit seinen vielen kleinen Gassen und Geschäften. Auch die Markthalle ist einen Besuch wert, dort bekommt man alles von Fisch, Fleisch über Käse bis zu Gewürzen und Gebäck, was man auch direkt vor Ort verzehren kann. Weiter ging es über die Avenue, wo ich mich entschloss mit der Strassenbahn in den Stadtpark „Slottskogen“ zu fahren. Nach so viel „Getümmel“ brauchte ich ein wenig Entspannung. Doch noch mitten in der Stadt bietet der Park zahlreiche Wege von flachen gepflasterten Weg, bis zu typischen Fels-Aufstiegen. Überall gibt es Bänke, herrliche Ausblicke und an vielen Stellen machten die Schweden kleine Picknicks. Überrascht hat mich, das es dort zahlreiche Tiergehege mit der einheimischen Tierwelt gab, alles kostenfrei und selbst Elche bekommt man hier zu Gesicht. Auch wenn ich sie lieber in der freien Natur antreffe, doch ein Stück Schweden, über das man sich freut.

Am anderen Ende des Parks angekommen fuhr ich mit der S-Bahn nur eine Station weiter bis zum Linneplatsen und bummelte hier runter bis zum

Haga-Viertel. Wirkte alles ein wenig wie Hamburg Altona und dann war auch Zeit für eine Fika mit Cappuchino und Kanlbullar, der leckeren Zimtschnecke. Nachdem ich das bunte Treiben ein wenig beobachten habe, durchstreifte ich das Haga Viertel und hier hab es reichlich Deko und Antiquitäten, gut das ich alleine und ohne Auto da war...

So langsam neigte sich der Nachmittag auch dem Ende und mit der S-Bahn ging es zurück zum Nordstan. Von hier aus ist es ein kurzer Weg zum „Lippenstift“, wie das Gebäude mit der roten oberen Etage auch genannt wird. Hier startete die Hafenfähre und mit dem ÖPNV Ticket, welches ich auch über Stena gebucht hatte, konnte ich kostenfrei zurück zum Stena Anleger. Im Endeffekt wie eine kleine Hafenrundfahrt konnte man nochmal die Stadt vom Wasser erblicken und mit den Zwischenstopps auf der anderen Seite, bekam man auch die „neue Hafencity“, Oper und das maritime Museum zu sehen. Fast am Anleger der Stena

endete die Fahrt und pünktlich um 17:00 Uhr ging es wieder an Bord.

Dort blieb noch Zeit zum erfrischen, bevor dann die Ausfahrt aus dem Hafen startete. Ein letzter Blick zurück und schon verschwand die Fähre im Nebel der Ostsee. Nach dem Abendessen und 1-2 Feierabend - Bierchen kam dann auch die Bettschwere und ich zog mich in die Kabine zurück.

Sonntags 09:00 Uhr in Kiel.


Die Fähre fahrt planmässig ein. Also nach dem Kaffee an Deck fix die Tasche gepackt und nach dem Anlegemanöver über die Gangway das Schiff verlassen. Kurz noch das Parkticket abstempeln lassen und die Reisetasche

plus dem an Bord gekauften und geliebten Mariestads Bier rüber getragen

zum Auto im Parkhaus. Das war´s dann schon wieder - also fix nach Hause, Brötchen holen und Sonntagsfrühstück.


Auch wenn mein Schweden erst oberhalb des Vänern See´s beginnt,

lohnt sich so ein Kurztrip.

Die Stadt hat einiges zu bieten; Museen wie das Maritime Museum, Flugzeugmuseum oder das Volvo Museum habe ich gar nicht geschafft.

Das wäre mein „Schlechtwetter-Programm“ gewesen, aber bei dem Wetterchen

war dies nicht nötig. Also bis bald in Schweden - im Juni geht’s wieder los,

aber dann raus in die Natur!