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St. Augustine

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F R I E D A

„Man kann ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht“ (Heinz Rühmann)

Unser „Flüchtling“ aus Rumänien....

Woher einen Hund nehmen - Warum eigentlich nicht aus dem Tierschutz?

Immerhin hatte ich schon öfters ein „Refugium“ auf Teneriffa besucht und auf Kreta waren wir als Flugpate aktiv und hatten dort auch einen Welpen im Strassengraben gefunden;

der später glücklich nach Deutschland vermittelt wurde.


In deutschen Tierheimen sind heute auch überwiegend Tierschutzhunde, oder halt echte Problem- bzw. Kampfhunde und so ein „durchgezüchteter“ Rassehund hat auch schnell seine Probleme…  Befremdlich war mir aber nur; mir einen Tierschutzhund aus dem Internet auszusuchen und kommen zu lassen. Immerhin sollten sich alle vorher „beschnuppern“ können,

denn auch ein Hunde kann einen ablehnen oder nicht mögen.

Nach einiger Recherche hatte ich dann eine lokale Tierschützerin entdeckt, die Hunde aus dem Ausland holt, diese dann hier in Pflegestellen unterbringt und man sich dann vor Ort einen eigenen Eindruck machen kann; der Hund natürlich auch. Durch die „leicht vermittelbaren“ Hunde können so Kosten für den Tierschutz vor Ort, aber auch Hunde mit körperlichen Gebrechen gedeckelt werden.


Karfreitag 2017 bekam ich dann die Info, das ein „süsser Mix“ aus Dackel und Jack Russel aus Rumänien kommt, der könne doch was für uns sein.

Also fuhren Susanne und ich Ostersonntag früh in den Nachbarort. Dort kam uns dann eine Kleine entgegen, die laut Vorabinfo ein Abgabehund sein soll und im Tierheim vor Ort dann keine Chance mehr hat. Ich muss nicht erwähnen, was in solchen Ländern mit Hunden,

die nicht gesucht werden, passiert...


Geschätz war sie ca. 1,5 - 2 Jahre jung, wirkte aber noch „welpig“, mit flauschigem Fell und vom Mix her konnte man ein wenig Dackel,

vom Gesicht her aber absolut Jack Russel erkennen. Wenn sie sich zusammen rollt, könnte sie auch ein kleiner Fuchs sein - Hätten sie vielleicht Foxi nennen sollen :-)


Schnell suchte sie Kontakt zu uns und war sehr zutraulich, obwohl sie eine lange Fahrt hinter sich hatte. Schon war es um uns 3 geschehen und um sie nicht noch über 1-2 Pflegestellen zu schicken, entschlossen wir uns nach einer „Kennlern-Gassi-Runde“, dass wir sie gleich mitnehmen.

Der Entschluss war ja eh getroffen, wieso dann warten. Also gab es eine provisorische Grundausstattung vom Tierschutz und  sie durfte uns ins neue Zuhause begleiten. Den Papierkram haben wir dann Nachmittags bei uns zuhause erledigt; Lokalvorteil halt.


Im neuen Zuhause war sie verständlicherweise erstmal leicht eingeschüchtert und erschöpft. Aber die Neugier und unsere Ruhe liessen sie dann doch aktiv werden. Langsam erkundete sie die Räume im Haus und draussen im Garten blühte sie trotz Müdigkeit auf. Einige Extrarunden und dann herrliches Wälzen im Gras bei Sonnenschein > Schön diese Lebensfreude zu sehen!


In den ersten Wochen wurde sie täglich aufgeschlossener, entspannter und auch die ersten Stunden im Büro meisterte sie schon klasse.

Die anfänglichen Ängste vor Autos, fremden Hunden bauten wir recht schnell ab und die Leine schien sie eh schon zu kennen.


Dank einem prima Arbeitgeber, konnte ich kurzfristig meinen Resturlaub in ein paar Teilzeittage umwandeln. Es bringt ja nichts eine Woche Zuhause zu bleiben, rundumsorglos Programm zu bieten und dann der plötzliche Umschwung...

So bauten wir nach den Ostertagen die Arbeitstage langsam aus und mittlerweile kennt sie ihren Platz im Büro, geniesst die Pausenrunde im Park nebenan und fängt auch an sich im „Arbeitskörbchen zu entspannen“. Zu Belohnung gibt es natürlich herrliche Feierabendrunden in den heimischen Wäldern oder Seerunden mit anschliessendem „Entspannen“ auf der Couch.


Später mehr, siehe unten …

F R I E D A  

1 Monat (Mai  2017)

Orientierung und Einordnen

Schon nach wenigen Tagen wurde sie viel entspannter, fühlte sich bei uns zuhause und geborgen.

Der Garten ist schon „ihr Revier“, aber Bellen am Zaun gibt es nicht, dass ist auch gut so.

Den Umgang mit der Leine ist sie gewohnt, läuft fein mit und erkundet ihr Revier.  

3 Monate (July 2017)

Ich bin angekommen

Die ersten 3 Monate waren schonmal klasse. Wir haben zahlreiche Spazierwege in der Region erkundet

und mittlerweile üben wir fleissig an der Schleppleine. Wald und Seen sind einfach spitze hier und die Versorgung sowieso. Derzeit gibt es noch 3 Mahlzeiten am Tag, damit sie ein wenig zulegt.

Frieda in Schweden (July  2017)

Der erste Urlaub (sh. auch Reisebericht UNTERWEGS)

Der erste Urlaub war dann auch klasse. Frieda hat sich zur kleinen „Bergziege“ entwickelt. Jeder Fels und Baumstumpf in Schweden musste erklommen werden und auch als „Beifahrer“ macht sie sich gut. Mit Herrchen auf Abenteuertour macht Spaß und dennoch war die Freude bei der Rückkehr groß.

6 Monate (Oktober 2017)

Alles cool hier

Den Alltag meistert sie prima und die Arbeitstage im Büro klappen fast immer perfekt. Zwischenzeitlich waren wir auf Rügen und haben die Zeit zu Dritt genossen. Sehr hundefreundlich dort, wir waren am Strand, mit dem Rad unterwegs und sind viel gelaufen. In der Hundeschule sind wir nun auch, aber bisher nur zum „Hundespielen“ und kleine Lektionen in der Gruppe üben; die Basis lernt sie bei uns.

9 Monate ( Januar 2018)

Die trübe Winterzeit

Jetzt sind wir im Winter angekommen und die abendlichen Runden nach der Arbeit sind trübe, nass und dunkel. Aber am Wochenende gibt es Entschädigung mit grossen Wald/Seerunden; im „Hauswald“ auch schon mit loser Schleppleine. Silvester hat sie auch gut überstanden, war nicht panisch aber schon verängstigt bei der nervigen Knallerei. Aber nun werden die Tage wieder heller….

Frieda

12 Monate „Happy Birthday“

16.04.2018

Nun ist sie seit einem Jahr bei uns und alle sind glücklich. Da wir kein genaues Geburtsdatum wissen,

feiern wir einfach immer den Einzugstag. Der Frühling ist auch endlich angekommen und es ist wieder Zeit, den Garten unsicher zu machen. Im Wald läuft sie frei an der Schleppleine und beim Toben mit Kumpels ganz ohne Leine, klappt immer besser. Wenn nur der „Dickkopf“ nicht immer wäre  :-)

Beide mit Hunden aufgewachsen, war es immer unser Ziel, irgendwann einen Hund bei uns aufzunehmen. Da ich das Motorradfahren aufgegeben hatte, mein Arbeitgeber mir die Mitnahme erlaubte und  wir Zuhause ja auch reichlich Platz hatten, war im April 2017 der Tag gekommen;

FRIEDA hat uns entdeckt und ist bei uns eingezogen und angekommen!

14 Monate „Zurück in Schweden“

15.07.2018

Es war wieder soweit, wir waren wieder unterwegs in Schweden. Diesmal nicht mit dem 4x4 und Zelt, sondern im Camper. Auch ohne Testtour hat alles bestens geklappt. Frieda hatte deutlich Spaß und Freude, wir haben die gemeinsame Zeit genossen und viel erlebt; diesmal auch ohne Zwischenfälle.  

19 Monate „Und schon wieder Winter“

25.11.2018

Der Sommer war doch wohl klasse und lang, auch wenn ich in diesem Jahr leider viel arbeiten musste und wenig Freizeit hatte, habe ich immer versucht, der „kleinen“ gerecht zu werden. Immerhin begleitet sie mich jeden Tag und nun steht der Winter vor der Tür, die ruhige Zeit!