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St. Augustine

LoneRider

01.05.18

Endlich geht es vorwärts….

Ich hänge aus wettertechnischen und anderen Gründen einiges hinterher, aber nachdem der Innenraum soweit sarniert ist, kann es nun an den Innenausbau gehen. Eigentlich wollte ich von Grund auf umbauen und dies ggf mit einem anderen System. Nun drängt aber die Zeit, denn Schweden steht an.

Also erstmal ein grober und funktioneller Ausbau, je nachdem sich dieser bewährt kann man das ja nochmal anpassen. Zuerst habe ich mir eine Staufläche konzipiert, die ich auch als Liegefläche nutzen kann. Das Fach von hinten offen ist für den Grill, Stühle, Fell, Lüftungsgitter,…. Dahinter kommt ein kleines Fach mit Werkzeugbox und dann zwei Staukisten (herausziehbar) für Kleidung, Bad und Co.


Mai/Juni18

Improvisieren, improvisieren, improvisieren…..

Es fehlt die Zeit denn in den letzten Wochen stand einfach durch besondere Umstände viel Arbeit und andere Sorgen an. Aber dennoch gab es ein Ziel > Schweden.

So musste ich versuchen die wenige zeit zu nutzen und es möglichst so umzusetzen, wie es geplant war und aus meiner Sicht praktisch ist. Für „FineTuning“ ist später noch Zeit.


Der Bau der Box mit Staukästen und Liegefläche funktionierte recht gut. Ist nicht hübsch geworden, aber zweckmässig und funktionabel. Von hinten habe ich Zugriff auf eine Staufläche für Tisch, Stuhl, Felle, …und dann noch klappergeschütze Halterungen für die Lüftungsgitter und den Grill eingebaut.

Küche

Kopfzerbrechen brachte mit die Küchen ein.

Brauche ich wirklich fliessend Wasser, sprich Kanister für Frisch- und Abwasser, Platz für eine Spüle, Stromleitungen,…… also anfällges und sperriges.

In den Jahren mit der Enduro, oder auch die Touren mit dem Jimny hatte ich viel weniger Platz und ich wollte ja auch kein Wohnmobil, sondern

einen einfachen praktikablen Camper.

Also wurde fix mal umdisponiert und es wurde eine Staufläche konzipiert mit einigen Fächern Platz für eine Standard Kühlbox ohne Strom,

Platz für einen Wasserkanister mit Hahn und dann viel mir wieder die „ChuckBox“ von Willi Wood ein.

Im Endeffekt möchte man ja draussen Kochen / Essen und genießen und nur für den Notfall die Möglichkeit haben innen Wasser zu kochen,….

Also wurde fix ein Selbstbausatz von Willi bestellt und die Kiste so eingeplant, dass sie innen nutzbar ist, aber im Endeffekt leicht rausgenommen werden kann um vor dem Fahrzeug zu Frühstücken, Käffchen kochen, Abendessen,….


Nebenbei musste dann noch ein wenig Technik erledigt werden.


Endlich wurde die alte originale Standheizung ausgebaut und gegen eine moderne Planar 2D getauscht. Die alte Heizung hätte aufwendig und teuer überarbeitet werden müssen; da lohnte sich gleich der Kauf einer neuen und modernen Heizung. Zahlreiche Bauteile und Aufnahmen konnten weiter benutzt werden. Die Heizung läuft, die alten Luftströmer muss ich aber nochmal anpassen und unter dem Fahrzeug noch ein wenig aufräumen.


Dabei musste dann auch die Zweitbatterie getauscht werden und das war die Chance gleich mal mit der Verkabelung aufzuräumen. Ich montierte eine neue Holzplatte hinter dem Fahrersitz und nutze dies als Basis für einen Sicherungsverteiler, CB Funk und das Heizungspanel.

Noch nicht endgültig gelöst und da muss noch eine Abdeckung her, aber alles funktioniert und hatte auf dem Schweden Roadtrip keine Störungen. Zum Innenraum gibt es eine USB Ladedose und im hinteren Bereich habe ich 2 LED Leuchten installtiert. Über dem Küchenblock eine LED Leiste mit 2 Leuchtstufen und über dem „Bett“ ein biegsamen Spot. Beides eigentlich nicht benötigt, da ich zu Midsommar unterwegs war und es nicht richtig dunkel wurde.




Anstatt einer Dachluke, die dann ggf doch nicht dicht bleibt, nutzte ich die vorhandene Klappe vom BUND. Hier habe ich ein Gitter doppelt genommen und innen mit Mückennetzt bespannt. Dies dann an die originalen Schrauben befestigt und schon kann man hier zusätzlich belüften, ohne dass die Stechbiester einen überfallen.








Das Cockpit war eine ideale Sonntagsbauselle.

Da konnte man ohne Krach und in Ruhe Kabel verlegen, ich hatte die Lautsprecherkabel für hinten natürlich bei der Sarnierung vergessen, und diverse Kleinteile montieren.

Nur mit dem Teppich bin ich noch auf Kriegsfuss, bisher sind 2 Lieferungen mit falschen Ausschnitten gewesen und die günstige Variante aus der e-Bucht ist nun wirklich billig und wird nicht auf Dauer bleiben.



Alles in allem bin ich eine Woche vor Abfahrt fertig geworden. Bis auf ein sonntägliches Nickerchen blieb keine Zeit für eine Testfahrt, ABER es hat alles funktioniert und sich als sinnvoll erwiesen. Sicherlich muss noch einiges aufgehübscht und überarbeitet werden, aber es ist so wie ich es mir dachte und für mich und meine Zwecke ausreichend. Es gab keine gravierenden Probleme, nur Kleinigkeiten wie flatternde Jacken am Kleiderhaken…und das wird nun im Nachheinein überarbeitet…..

CAMPER

Innenausbau

14.01.2018

Planungen  / Erledigte Arbeiten